DEMENZ

Sind Sie älter als 60 Jahre und vergessen oft etwas? Oder können Sie sich an kürzliches nicht erinnern? Können Sie sich schlechter entscheiden? Haben Sie Probleme, sich zu konzentrieren? Haben Sie schlechte Ernährungsgewohnheiten oder leiden unter Bewegungsmangel? Hatten Sie einen Schlaganfall?

Das Nervensystem eines jeden von uns besteht aus Nervenzellen, die Informationen leiten und übertragen. Während den letzten Lebensjahre im Alter verlängert sich die Übertragung auf das  Zweifache. Wir müssen schon zugeben, dass nicht nur unsere Muskeln, Gelenke oder Augen mit der  Zeit altern, auch die Leistung und Kapazität des Gehirns verringert sich. Diese Faktoren können zur Demenz oder anderen Erkrankungen des Gehirns führen.

Was ist eigentlich Demenz?

Demenz ist eine schwere Erkrankung des Gehirns, die zu Störungen in den Gedächtnis-Zentren und zum intellektuellen Abbau führt. Die meisten Formen von Demenz betreffen Personen über 60 Jahre. Laut Forschung leiden sogar 5% der Bevölkerung über 65 Jahre an Demenz.

Die Hauptsymptome der Demenz sind die Verschlechterung der Gedächtnis-Fähigkeiten und Persönlichkeitsveränderungen. Meistens ist das kurzfristige, später das langfristige Erinnerungsvermögen betroffen. Die zeitliche und räumliche Orientierung sind gestört, einschließlich anderer Fähigkeiten (Aufmerksamkeit, Kommunikationsfähigkeit, abstraktes Denken und kognitive Funktionen). Die Persönlichkeit des Erkrankten verfällt allmählich, alltägliche Tätigkeiten stellen für ihn Schwierigkeiten dar, wie das Einkleiden, die Hygiene oder die Zubereitung des Essen. Der Kranke verliert seine persönliche Sachen, irrt in Orten umher, die er vorher vertraulich gekannt hat. Diese Symptome sind sehr oft auch begleitet von Stimmungsänderungen, ungewöhnlichem Verhalten, Verwirrtheitzuständen, Störungen in Beweglichkeit und Gleichgewicht.

 Die häufigste Form der Demenz ist die Alzheimer-Krankheit. Diese Krankheit wirkt sich im Grunde wie klassische Demenz aus. Es kommt zu einer zunehmenden Verschlechterung der Symptome, was zur    Zerstörung der Persönlichkeit führt. Der Patient ist sich seiner Krankheit nicht bewusst. Er wird ganz abhängig von seiner Umgebung sein und nach bestimmter Zeit sterben. Die Lebenserwartung der Patienten beträgt im Durchschnitt 5-8 Jahre, aber es gibt auch Fälle, wo die Patienten über 10 Jahre mit der Krankheit gelebt haben.

Prävention der Entstehung oder Verzögerung der Symptome der Demenz

Im kritischen Alter – ab 60 Jahre – wird empfohlen, das Gehirn zu trainieren (Kreuzworträtsel lösen, Rechenaufgaben rechnen, Bücher lesen, Sticken oder Stricken, Gesellschaftspiele spielen, Kommunikation mit der Umgebung, Besuche des Kinos, des Theaters u.ä.).

Verpflegung: geeignete Lebensmittel sind: Lebensmittel, die genügend Eiweiß, Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten. Es ist sicher nötig, die Fettzufuhr einzuschränken.

Eine weitere wichtige Prävention ist physische Aktivität und Training. Minimal 40 Min täglich laufen ist das Beste, weiter sind tägliche Gelenk-Übungen und Gleichgewichts-Übungen ratsam. Senioren sollten ihr angemessenes Gewicht halten und zu regelmäßigen Kontrollen zum Arzt gehen.

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